# - KFZ-Versicherung
Kündigung lohnt sich
Kündigung lohnt sich
Neukunden bekommen bei Kfz-Versicherungen günstigere Tarife – eine Kündigung lohnt sich nach Expertenmeinung auch dann, wenn man beim selben Versicherer bleiben will.
Derzeit gibt es wieder Sparchancen für gut 60 Millionen Kraftfahrzeughalter: Wer bis 1. Dezember zu einem günstigeren Autoversicherer wechselt, kann seine Haushaltskasse leicht um 300 Euro im Jahr entlasten, wie die Stiftung Warentest am Donnerstag mitteilte. Wer im alten Tarif bleibt, zahle mehr.
Altkunden, die seit Jahren schon im gleichen Vertrag sitzen, haben oft Sparchancen von bis zu 30 oder 40 Prozent. Hoffmann ermuntert vor allem ältere Autofahrer zum Versicherungsvergleich. Manchmal reiche bereits ein kurzer Anruf beim bisherigen Versicherer – und schon bekomme ein langjähriger Kunde den günstigen Tarif für Neukunden angeboten. Neben den Fahrzeugdaten können sich zum Teil mehr als 30 Kriterien auf die Höhe der Versicherungsprämie auswirken. In diesem Jahr kann es beispielsweise vorteilhaft sein, wenn kleine Kinder in der Familie sind. Auch die Typklasse ist wichtig zur Berechnung der Prämie. Wer mit seinem Wagen neuerdings schlechter eingestuft ist, sollte wechseln und sparen.
Bei keiner anderen Versicherung lasse sich so feilschen wie bei Auto-Policen. Zugleich wird es immer wichtiger, auf gute Konditionen zu achten, wie Andrea Hoffmann von der Verbraucherzentrale Sachsen erläutert. Wer eine günstige Online-Police will, wird erstmals von einigen Anbietern durchleuchtet und auf Zahlungsfähigkeit geprüft.
Rabattretter nicht billig, aber sinnvoll
Voraussetzung, um die Sparchance zu nutzen: Der bisherige Vertrag wird zum Jahresende aufgelöst. Ein Kündigungsschreiben muss in diesem Jahr spätestens am 1. Dezember beim Versicherer sein. Am besten geht das per Einschreiben mit Rückschein. Sonst verlängert sich der alte Vertrag automatisch weiter. Ein Wechsel außerhalb dieser Frist ist nur dann möglich, wenn außerplanmäßig die Beiträge erhöht werden, ein neues Auto angemeldet wird oder ein Schadensfall eingetreten ist.
Aber aufgepasst: Gute Vertragsbedingungen seien im Ernstfall noch wichtiger als günstige Preise, meint Lilo Blunck vom Bund der Versicherten (BdV). Sonst zahlt der Versicherte nach einem Unfall drauf. Beispiel Rabattretter: Wer nicht den allerbilligsten Tarif, dafür aber diesen Zusatz wählt, verhindert eine Beitragserhöhung nach einem Schadensfall. Rückstufungen sind oft mit empfindlich höheren Prämien verbunden.
Quell: Focus Money ONLINE
Derzeit gibt es wieder Sparchancen für gut 60 Millionen Kraftfahrzeughalter: Wer bis 1. Dezember zu einem günstigeren Autoversicherer wechselt, kann seine Haushaltskasse leicht um 300 Euro im Jahr entlasten, wie die Stiftung Warentest am Donnerstag mitteilte. Wer im alten Tarif bleibt, zahle mehr.
Altkunden, die seit Jahren schon im gleichen Vertrag sitzen, haben oft Sparchancen von bis zu 30 oder 40 Prozent. Hoffmann ermuntert vor allem ältere Autofahrer zum Versicherungsvergleich. Manchmal reiche bereits ein kurzer Anruf beim bisherigen Versicherer – und schon bekomme ein langjähriger Kunde den günstigen Tarif für Neukunden angeboten. Neben den Fahrzeugdaten können sich zum Teil mehr als 30 Kriterien auf die Höhe der Versicherungsprämie auswirken. In diesem Jahr kann es beispielsweise vorteilhaft sein, wenn kleine Kinder in der Familie sind. Auch die Typklasse ist wichtig zur Berechnung der Prämie. Wer mit seinem Wagen neuerdings schlechter eingestuft ist, sollte wechseln und sparen.
Bei keiner anderen Versicherung lasse sich so feilschen wie bei Auto-Policen. Zugleich wird es immer wichtiger, auf gute Konditionen zu achten, wie Andrea Hoffmann von der Verbraucherzentrale Sachsen erläutert. Wer eine günstige Online-Police will, wird erstmals von einigen Anbietern durchleuchtet und auf Zahlungsfähigkeit geprüft.
Rabattretter nicht billig, aber sinnvoll
Voraussetzung, um die Sparchance zu nutzen: Der bisherige Vertrag wird zum Jahresende aufgelöst. Ein Kündigungsschreiben muss in diesem Jahr spätestens am 1. Dezember beim Versicherer sein. Am besten geht das per Einschreiben mit Rückschein. Sonst verlängert sich der alte Vertrag automatisch weiter. Ein Wechsel außerhalb dieser Frist ist nur dann möglich, wenn außerplanmäßig die Beiträge erhöht werden, ein neues Auto angemeldet wird oder ein Schadensfall eingetreten ist.
Aber aufgepasst: Gute Vertragsbedingungen seien im Ernstfall noch wichtiger als günstige Preise, meint Lilo Blunck vom Bund der Versicherten (BdV). Sonst zahlt der Versicherte nach einem Unfall drauf. Beispiel Rabattretter: Wer nicht den allerbilligsten Tarif, dafür aber diesen Zusatz wählt, verhindert eine Beitragserhöhung nach einem Schadensfall. Rückstufungen sind oft mit empfindlich höheren Prämien verbunden.
Quell: Focus Money ONLINE




